Synchronicity.Berlin

Wie wollen wir
in zukunft leben?

Über synchronicity
22—23. September 2016

Konzept

Hektisch, anonym, fremdbestimmt oder entschleunigt, gemeinschaftlich und selbstbestimmt? Das Zukunftssymposium SYNCHRONICITY forscht nach Antworten auf die Fragen zur Gestaltung urbaner Lebens- und Arbeitsräume der nächsten Generation. Dazu kommen zwei Tage lang Visionäre und Experten aus Design Thinking, Architektur, Stadtplanung, Philosophie, Medien und Projektentwicklung zusammen, um gemeinsam Konzepte für das "Wohnen und Arbeiten im Stadtquartier der Zukunft“ zu entwickeln.

Um die Frage „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ zu beantworten, wurde für SYNCHRONICITY ein fluides und partizipatives Veranstaltungsformat konzipiert, bei dem sechs Experten-Workshops die zentrale Rolle spielen. In diesem Rahmen entwickeln 35 geladene Gäste am 22. und 23. September 2016 in Berlin Visionen und Konzepte für die Bereiche Architektur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Technologie, Außenraum, Nutzungsarten und deren Verknüpfungen.

Die erarbeiteten Ergebnisse werden im Anschluss an das Zukunftssymposium an die Berliner Senatsverwaltung und die Berliner Immobilienwirtschaft übergeben, um zunächst am konkreten Beispiel, den „Johannisthal-Synchron“-Studios in Berlin Adlershof, und danach an Standorten mit vergleichbaren Herausforderungen Anwendung zu finden.

Bisher lag der Fokus Berlins vornehmlich auf der Entwicklung von innerstädtischen Bereichen, periphere Gebiete wurden eher vernachlässigt. Gemeint sind hier nicht nur die Räume außerhalb des S-Bahn-Rings, sondern auch Standorte, die in der Innen- und Außenwahrnehmung als "draußen" UND als „Stadt“ wahrgenommen werden, auch wenn sie tatsächlich im „Inneren“ der Stadt oder nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegen. Ziel von SYNCHRONICITY.BERLIN ist es, diese „Draußenstädte“ bewusst in den Fokus zu rücken.

SYNCHRONICITY ist als Reihe geplant. Ziel ist es, das fluide Veranstaltungsformat auch in anderen deutschen und europäischen Großstädten zu etablieren. Den Auftakt bildet SYNCHRONICITY.BERLIN mit dem Thema "Wohnen und Arbeiten im Stadtquartier der Zukunft“. Moderator ist Andreas Krüger (belius), Keynote-Speaker Matthias Horx vom Zukunftsinstitut.

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DOKUMENTATION PDF DOKUMENTATION EPUB

Programm

Donnerstag, 22. September 2016

14:00 — 15:00 Ankunft & Registrierung
15:30 — 16:30 Intro-Talk / Keynote-Speech
Matthias Horx / Zukunftsinstitut
17:00 — 19:00 WORKSHOP I WOHNEN
Sascha Zander / zanderroth Architekten
WORKSHOP II ARBEITEN
Lucas Licht / Journey 2 Creation
19:00 — 20:00 Associative Intro / Connecting the dots
20:00 — 22:00 Dinner
22:00 Ende Tag 1

Freitag, 23. September 2016

10:00 — 10:30 Ankunft
11:00 — 13:00 WORKSHOP III NACHHALTIGKEIT
Patricia March / gif
WORKSHOP IV AUSSENRÄUME
Francesca Venier / TOPOTEK 1
13:00 — 14:00 Lunch
14:00 — 15:00 Down-Time
15:00 — 17:00 WORKSHOP V MOBILITÄT
Franziska Krüger / Franziska Krüger Innoviationsstrategien
WORKSHOP VI BAURECHT
Dr. Florian Seifert / GTS Stockmann & Kollegen
17:00 — 18:00 Wrap-up Session und Übergabe der Ergebnisse
18:30 Offizielles Ende der Veranstaltung
18:30 — 20:30 Drinks & Networking (optional)

workshops

Workshop I
Wohnen
Sascha Zander
Donnerstag, 22. September 2016 17:00 — 19:00

Die Städte in Deutschland wachsen, und damit der auch der Druck auf die innerstädtischen Quartiere, insbesondere auch hinsichtlich der Mieten. Allein in den letzten fünf Jahren ist die Einwohnerzahl Berlins um 220.000 gestiegen. In den Fokus geraten damit auch Räume außerhalb des S-Bahn-Rings und Standorte, die in der Innen- und Außenwahrnehmung als "draußen" UND als „Stadt“ wahrgenommen werden, die sog. „Draußenstadt“. Welchen Stellenwert hat zukünftig das Wohnen in der Draußenstadt? Brauchen wir die Trennung Arbeiten/Wohnen (“Zuhause”) noch, um uns bei der Arbeit konzentrieren zu können oder Wohnen als “Erholung vom Arbeiten” werden zu können? Werden durch den neuen Baugebietstyp “Urbanes Gebiet” mit höherer Baudichte und vermindertem Lärmschutz die Voraussetzungen für zukunftsweisendes Wohnen geschaffen? Diese und andere Fragen werden im Workshop Wohnen behandelt.

Workshop II
Arbeiten
Lucas Licht
Donnerstag, 22. September 2016 17:00 — 19:00

Spätestens mit der industriellen Revolution hat die "Arbeit“ sich an spezialisierte Orte verlagert und damit zur Trennung der Vorstellungen von Leben und Arbeit beigetragen. Heute verschwimmen die Grenzen zwischen Lebensraum, Arbeitsraum und Kulturraum allerdings zusehends. Hierbei werden auch Gewerberäume zu Erprobungsfeldern für neue Lebenskonzepte. Dies bringt Chancen und Herausforderungen für die Immobilienentwicklung. Wie können Gewerbeflächen nachhaltig bespielt werden? Sollte man verstärkt das öffentliche Leben integrieren? Braucht es überhaupt noch eine räumliche Trennung? Welchen Stellenwert hat das Arbeiten in der Draußenstadt? Diese und andere Fragen werden im Workshop Arbeiten behandelt.

Workshop III
Nachhaltigkeit
Patricia March
Freitag, 23. September 2016 11:00 — 13:00

Nachhaltigkeit ist DER Begriff, der auf die meisten Lebensbereiche anwendbar ist. Nahezu alles sollte heutzutage nachhaltig sein. Welchen Stellenwert hat die Nachhaltigkeit bei der Entwicklung von zukunftsweisendem Wohnen und Arbeiten? Wie nachhaltig ist eine “Draußenstadt”? Wie nachhaltig ist eine “Stadt der kurzen Wege”? Brauchen wir eher mehr Technisierung oder eher weniger? Diese und andere Fragen werden im Workshop Nachhaltigkeit behandelt.

Workshop IV
Aussenräume
Francesca Venier
Freitag, 23. September 2016 11:00 — 13:00

Vor allem Städtebau funktioniert meist nur, wenn die Räume zwischen der Architektur gestaltet werden und am Menschen bzw. Nutzer ausgericht sind. Die Zwischenräume oder Außenräume bestehen nicht nur aus den verschiedenen Arten der Mobilität, sondern auch aus Erholungs- und Freizeitflächen. Abstufungen gibt es zwischen den öffentlichen und privaten Flächen mit halböffentlichen Flächen. Welchen Stellenwert haben die Erdgeschossflächen und deren “Vor-Zonen” bei Quartiersentwicklungen? Welchen Stellenwert wird der Individualverkehr in Zukunft haben? Sollten Mobilitätsarten in den Außenräumen eher vereint oder getrennt werden? Kann es überhaupt ein Miteinander geben? Welche Auswirkungen auf die Außenräume hat eine “Stadt der kurzen Wege”. Diese und andere Fragen werden im Workshop Außenräume behandelt.

Workshop V
Mobilität
Franziska Krüger
Freitag, 23. September 2016 15:00 — 17:00

Shared-Space, selbstfahrende Autos, Car-Sharing, autofreies Wohnen… Die möglichen Arten der Mobilität in Stadtquartieren sind mannigfaltig. Welche Mobilitätskonzepte müssen vorhanden sein, um ein zukunftsweisendes Wohnen und Arbeiten in der Draußenstadt zu ermöglichen? Welchen Stellenwert wird der Individualverkehr in Zukunft haben (fahrend/ruhend)? Und: Führt der technische Fortschritt und das Angebot an Dienstleistungen zu einem geänderten Mobilitätsbedürfnis? Diese und andere Fragen werden im Workshop Mobilität behandelt.

Workshop VI
Baurecht
Dr. Florian Seifert
Freitag, 23. September 2016 15:00 — 17:00

Nach diversen Formen der gemischten und getrennten Stadt in der Historie gibt es in den neuesten Entwicklungen wieder den Trend zur „Stadt der kurzen Wege“. Nachverdichtung und soziale Bodenordnung sind die Themen, die in den Städten diskutiert werden. Kann der neue Baugebietstyp “Urbanes Gebiet” als Vorbild dienen für zukunftsweisendes Wohnen und Arbeiten in der Draußenstadt? Welche Vor- und welche Nachteile hat eine “Stadt der kurzen Wege”? Passen die heutigen Modelle sozialgerechter Bodennutzung (kooperative Baulandmodelle) zu den Anforderungen an zukunftsweisendes Wohnen und Arbeiten in der Draußenstadt? Diese und andere Fragen werden im Workshop Baurecht behandelt.

Teilnehmer

Info Matthias Horx

Foto: Klaus Vyhnalek


Keynote Speaker

Matthias Horx
Keynote Speaker

Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist (bei der Hamburger ZEIT, MERIAN und TEMPO) gründete er zur Jahrtausendwende das „Zukunftsinstitut”, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät. Seine Bücher wie „Anleitung zum Zukunftsoptimismus” oder „Das Buch des Wandels” wurden Bestseller. Als Gast-Dozent lehrt er Prognostik und Früherkennung an verschiedenen Hochschulen. Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien, wo er seit 2010 mit seiner Familie das „Future Evolution House” bewohnt.


General Host

Andreas Krüger
General Host

Andreas Krüger ist in der inhalte- und werteorientierten Projektentwicklung tätig. Das Augenmerk seiner Tätigkeit liegt auf der Ermöglichung von Quartieren und öffentlichen Räumen, die gemeinwesenverträglich sind und die den Menschen in seinem Wirken in den Mittelpunkt stellen. Als geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Materialhandelsunternehmens Modulor hat er seit 2007 die Entwicklungen am Kreuzberger Moritzplatz mitinitiiert und -begleitet. Andreas Krüger arbeitet seitdem mit seinem Team bei der Belius GmbH als Strategieberater für behutsame und qualitätsvolle Standortschaffungen.


zanderroth Architekten
HOST WS I WOHNEN

Sascha Zander
zanderroth Architekten
HOST WS I WOHNEN

Sascha Zander, 1968 in Düsseldorf geboren, gründete 1999 in Berlin zusammen mit Christian Roth das Büro zanderrotharchitekten. Als zeitgenössisches Büro wollten sie Architektur nicht nur denken, sondern auch umsetzen und schlossen mit ihrer Architektur viele verbliebene Baulücken. Sie zeichnen sich für interessanten, modernen und kostengünstigen Wohnungsbau, aber auch für effektive Baugruppenkonzepte aus, mit denen sie zahlreiche Projekte im Berliner Wohnungsbau entwickeln und realisieren.


Journey 2 Creation
HOST WS II ARBEITEN

Lucas Licht
Journey 2 Creation
HOST WS II ARBEITEN

Lucas Licht ist Unternehmens-Coach und Innovationsberater mit einem Hintergrund in Philosophie und Medienwissenschaften. Als Mitgründer von J2C - Journey 2 Creation GmbH, einer Agentur für Innovation und Neue Arbeit, beschäftigt er sich seit 6 Jahren mit Themen wie der Zukunft von Arbeitsprozessen und -kulturen in Großkonzernen, so wie der Entwicklung von Nutzer zentrierten Produkten, Dienstleistungen und Systemen. Unter anderem entwirft er für und mit seinen Kunden Konzepte für kreativitäts- und kollaborationsfördernde Arbeitsumgebungen, wie zum Beispiel Workshopräume, Labs und Co-Creations-Werkstätten.


gif
HOST WS III NACHHALTIGKEIT

Patricia March
gif
HOST WS III NACHHALTIGKEIT

Patricia March leitet die Kompetenzgruppe „Nachhaltigkeit“ bei der gif – Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung. Sie ist seit 2004 für die VALTEQ Gesellschaft tätig und arbeitet dort als Director im Team Technische Due Diligence am Standort Berlin. Ihre Tätigkeit konzentriert sich auf die projektverantwortliche Durchführung von technischen und umwelttechnischen Due Diligences sowie die strategische Nachhaltigkeitsberatung von Immobiliengesellschaften.


TOPOTEK 1
HOST WS IV AUSSENRÄUME

Francesca Venier
TOPOTEK 1
HOST WS IV AUSSENRÄUME

Francesca Venier wurde 1971 in Mailand geboren. Sie studierte Architektur am Politecnico di Milano und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2000 hat sie das Landschaftsarchitekturbüro studio.eu mitgegründet. Seit 2010 zeichnet sie für die Projekt- und Wettbewerbsabteilung des Landschaftsarchitektur Büros Topotek 1 verantwortlich. Seit 2014 ist  sie Gesellschafterin. 


Franziska Krüger Innoviationsstrategien
HOST WS V MOBILITÄT

Franziska Krüger
Franziska Krüger Innoviationsstrategien
HOST WS V MOBILITÄT

Franziska Krüger ist eine kreative Strategin und Expertin für Human Centered Innovation, Digital Transformation und Collective Leadership. Ihre Leidenschaft ist es, sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen herauszufordern, über sich hinauszuwachsen, Möglichkeiten zur Veränderung zu erkunden und Zukunftsvisionen zu entwickeln. In den vergangenen 4 Jahren hat sie ein Team für Business Design und Service Innovation im Volkswagen-Konzern aufgebaut. Franziska Krüger ist Mitglied des Thousand Network, einer globalen Community aus Pionieren, Vordenkern und Change-Makern der Generation Y.


GSK Stockmann & Kollegen
HOST WS II BAURECHT

Dr. Frank-Florian Seifert
GSK Stockmann & Kollegen
HOST WS II BAURECHT

Dr. Frank-Florian Seifert ist Local Partner der Kanzlei GSK Stockmann & Kollegen und Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit den Tätigkeitsschwerpunkten Öffentliches Baurecht, Umweltrecht und Projektentwicklung. Neben seinen Lehrtätigkeiten an der Beuth-Hochschule Berlin, der TU Berlin und der Hochschule Darmstadt beschäftigt sich Dr. Frank-Florian Seifert mit den Themen der Kooperativen Baulandmodelle (z. B. Berliner Modell) und zuletzt in Publikationen mit dem neuen Baugebietstyp "Urbanes Gebiet".

Alexander Boether
ZIEGERT

Stephan Bohle
futurestrategy

Daniel Bormann
REALACE

Dr. Philipp Bouteiller
Tegel Projekt

Dr. Torben Brokmann
S IMMO

Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow
COBE Berlin

Annamaria Deiters-Schwedt
empirica

Lukas Drevenstedt
Club Commission

Frank Duske
ideen für orte

Stefan Evers
CDU

Michael Fengler
S IMMO

Francesca Ferguson
Make City

Astrid Großmann
urbanista

Alexander Happ
BUWOG

Dr. Thomas Herr
VALTEQ

Susanne Hofmann
Baupiloten

Daniel Kaboth
S IMMO

Olaf Karkhoff
MetaGrey

Dr. Jan Kehrberg
GSK Stockmann + Kollegen

Frank Kirsch
wahrZeichen

Susanne Klabe
BfW LV Berlin-Brandenburg

Christine & Stephan Kostropetsch
Kostropetsch Coaching

Franziska Krüger
Innovationsstrategin

Andrea Krstovic
Baugenossenschaft mehr als wohnen

Dr. Bastian Lange
Multiplicities

Lucas Licht
Journey 2 Creation

Patricia March
gif

Robert Neumüller
S IMMO

Friedrich Passler
AllesWirdGut Architekten

Verena Pfeiffer-Kloss
urbanophil

Matthias Rudolph
Transsolar

Natascha Schmidt
Moderatorin

Dr. Martin Schwegmann
Actors of Urban Change

Dr. Frank-Florian Seifert
GSK Stockmann + Kollegen

Hendrik Treff
Grossmann & Berger

Francesca Venier
TOPOTEK 1

Martha Vobruba
Joanes Stiftung

Dirk Weichselsdorfer
brh Architekten und Ingenieure

Eva Weiß
BUWOG

Sascha Zander
zanderroth Architekten

Location

Private Roof Club

Der Private Roof Club liegt im historischen Mühlenspeicher direkt an der East Side Gallery/ Oberbaumbrücke und erstreckt sich auf drei Ebenen. Die Club-Etage unterm Dach ist mit alten Holzträgern, großem Kochtisch sowie Kaffee- und Hausbar ausgestattet und bietet einen einzigartigen Rahmen für das abendliche Dinner, die Kaffeepausen und die Recreation Area von Synchronicity. Dazu gehört auch die exklusive Dachterrasse samt historischem DDR-Grenz-Wachturm mit Blick auf die Oberbaumbrücke. In der Loft-Etage darunter mit zwei großen Balkons zur Spree werden die Workshops stattfinden. 

Impressum

Veranstalter

Synchronicity Berlin
c/o Glockenweiß GmbH
Schmiedehof 20
10965 Berlin

T. +49 (30) 346 55 55 10
synchronicity@glockenweiss.de
www.synchronicity.berlin

Veranstaltungs Ort

Private Roof Club
Mühlenstraße 78-80
10243 Berlin

Location

Sponsoren

S IMMO
Lützowufer 26
10787 Berlin
www.simmoag.de

BUWOG
Leipziger Straße 51
10117 Berlin
www.buwog.de